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💭 Alle reden ĂŒber Kosten – aber das ist nicht der Grund, warum deutsche Unternehmen nach Indien gehen.

  • Writer: Priya Khaitan
    Priya Khaitan
  • May 28, 2025
  • 2 min read

Klar, Arbeitskosten in Indien sind gĂŒnstiger.

Aber wenn du denkst, das sei der Hauptgrund, warum immer mehr deutsche Unternehmen GCCs (Global Capability Centers) in Indien aufbauen, dann schaust du nur auf die OberflÀche.

Was aktuell passiert, ist viel grĂ¶ĂŸer – und viel strategischer.

🇼🇳 Warum jetzt so viele deutsche Firmen nach Indien schauen

Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck:

– FachkrĂ€ftemangel

– Digitalisierung, die stockt

– Hohe Lohnkosten

– Globale WettbewerbsfĂ€higkeit sinkt

Und Indien?

Bietet nicht nur Lösungen, sondern echte Skalierungsmöglichkeiten:

✅ Massenhaft top-ausgebildete Tech- und Ingenieur-Talente

✅ Teams, die global denken und lokal liefern

✅ Bereitschaft, Verantwortung zu ĂŒbernehmen – nicht nur Tasks abzuarbeiten

Das ist nicht mehr “Offshoring”. Das ist Co-Creation.

🚀 Von “Support Team” zu “Innovation Hub”

Firmen wie SAP, Siemens, Bosch oder Lufthansa machen’s vor:

Ihre Teams in Indien leiten heute globale Projekte, entwickeln Produkte und treiben Innovationen voran – in Bereichen wie AI, Automotive Software, HealthTech, ESG, usw.

Indien ist nicht lĂ€nger nur das “verlĂ€ngerte Werkbank”-Narrativ.

Es ist oft das zweite Herz des Unternehmens.

🔍 Und warum gerade jetzt?

Weil sich drei Dinge ĂŒberlagern:

  1. Politik & Rahmenbedingungen: Indien macht es Firmen leicht – neue Reformen, digitale Infrastruktur (UPI, Aadhaar, etc.), produktive Startup-Ökosysteme.

  2. Talente & Bildung: Indiens Tech-Unis und das NEP 2020 (Bildungsreform) produzieren Talente, die global ready sind – nicht irgendwann, sondern jetzt.

  3. Vertrauen: Nach 25+ Jahren Partnerschaft verstehen sich deutsche und indische Teams – oft besser als man denkt.

đŸ› ïž GCCs – nicht nur fĂŒr Großkonzerne

FrĂŒher war das ein Thema fĂŒr DAX-Konzerne. Heute?

Auch MittelstÀndler setzen auf kleine, hochspezialisierte GCC-Teams:

  • 10–30 Leute

  • Fokus auf R&D, Data, Compliance oder Customer Success

  • Remote oder mit Soft Landing in Pune, Hyderabad oder Bengaluru

Du brauchst keine 500-Mann-Struktur.

Du brauchst nur ein sauberes Setup und den Mut, loszulegen.

💬 Themen, ĂŒber die mehr gesprochen werden sollte:

– Wie ein GCC mit 10 Leuten sinnvoll startet

– Cross-Culture-Prozesse zwischen Ulm und Pune

– Was der deutsche Mittelstand vom indischen Digital-Stack lernen kann

– Retention & Leadership in globalen Teams

– Hochschulpartnerschaften, die echte Talente liefern

– India als Innovationsstandort fĂŒr AI & Sustainability

✉ Lass uns reden

Wenn du in einem deutschen Unternehmen arbeitest, das skaliert, aber nicht ĂŒberfordert wachsen will – Indien kann mehr als du denkst.

Was hÀlt euch (noch) davon ab, es anzugehen?

👇 Lass uns diskutieren.

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